Mittwoch, 27. Februar 2013

Freyburg zeigt, dass es funktioniert

Zur Diskussion um die Ortsumfahrung Naumburg-Bad Kösen.

Ich möchte nicht anzweifeln, dass sich die Mitarbeiter solcher Planungsbüros Mühe geben, im Gegenteil. Nur die Frage ist ja, wem das Ergebnis gefallen soll, bestimmt denen, die die Rechnungen dafür bezahlen.
Wenn sich die Befürworter der Umgehungsstraße ein Planungsbüro nehmen würden, dann würden die das ihnen gefallende Ergebnis weit hinaus rufen. Aber warum Geld für eine Sache ausgeben, die eigentlich vor unser aller Tür bereits in der Praxis Anwendung und Akzeptanz gefunden hat? Und was das Wichtigste daran ist, sich bewährt hat: Freyburg an der Unstrut! Hier gibt es eine "Monsterbrücke", eine Ostspange als Ortsumfahrung und ein Verkehrskonzept. Alle drei Faktoren zusammen funktionieren, und das bereits seit Jahren.

Also lassen wir doch ebenfalls diese drei Faktoren für Naumburg und Bad Kösen zu, und schon haben wir ein akzeptables Ergebnis. Dass aber die so genannten Retter des Saaletales nicht Freyburg als Beispiel herangezogen haben, lässt die Vermutung zu: Nur was uns gefällt, wollen wir sehen, alles andere interessiert nicht und ist kontraproduktiv.

Peter Stumpf, Naumburg

»Naumburger Tageblatt«, 27.2.2013, S. 11

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